
Liebe Internetnutzerinnen und Internetnutzer,
ich begrüße Sie recht herzlich auf meiner Internetseite. Auch wenn ich die Wahl in den Deutschen Bundestag knapp verpasst habe, stehe ich Ihnen als Ansprechpartner der LINKEN im Wahlkreis Osthavelland/Oberhavel weiter gern zur Verfügung.
Sie haben mit meiner Internetseite eine gute Wahl getroffen. Hier können Sie sich informieren, Kontakt zu mir aufnehmen, mich persönlich kennen lernen und politisch mitwirken.
Nutzen Sie all diese Möglichkeiten. Und: Bleiben Sie `am Ball´, damit wir gemeinsam den längst überfälligen Politikwechsel in Deutschland hinbekommen. Die Zeit ist reif dafür.
Ihr Harald Petzold
17. April 2012
aktuelle Berichte aus meinem politischen Alltag
Sicher: Ich könnte das alles twittern oder über facebook posten. Macht man ja heute so. Aber ich will auch allen, die sich über traditionelle Homepages informieren die Chance geben, an meinem politischen Alltag teilhaben zu können. Deshalb gibt es ab sofort mein politisches Tagebuch auf diesen Seiten. Der aktuelle Eintrag gibt meine Meinung zur "neuen Gesundheitskarte mit Bild" wieder.
14. April 2012
LINKEr Landesvorsitzender mit gutem Einstand in Falkensee

Waren die bisher drei Roten Frühstücke der LINKEn bereits sehr gut besuchte Veranstaltungen, so wurde das vierte ein regelrechter Publikumsmagnet. Insbesondere viele von Anliegerstraßenbau betroffenen Bürger fanden diesmal den Weg ins LINKE Begegnungszentrum in der Bahnhofstraße. Als Diskussionspartner stellte sich Stefan Ludwig, seit Februar neuer Landesvorsitzender der LINKEn und gleichzeitig kommunalpolitischer Sprecher ihrer Landtagsfraktion, den Fragen von LINKE-Stadtvorsitzendem Harald Petzold sowie der zahlreichen Gäste. Dabei wurde deutlich: Was ist eigentlich eine Anliegerstraße? Was ist bei ihrem Bau vom Bürger zu bezahlen? Und welche Möglichkeiten bestehen, sich gegen ungerechtfertigte Forderungen zu wehren? Lesen Sie hier weiter über die Veranstaltung.
27. März 2012
Neben Landesvorstand und LINKEr in Falkensee bin ich ja noch Mitglied im Kreistag Havelland und leite dort die Kreistagsfraktion der Havelländer LINKEn. Mit 12 Abgeordneten sind wir dort in der Opposition und gegen ein massives Übergewicht aus SPD, CDU, F.D.P. und BauernPlus zahlentechnisch gesehen `ohne Chance´. Trotzdem ist unser Tun dort nicht ohne Wirkung. Oft stoßen wir wichtige Debatten an oder bringen Probleme ungeschminkt und in aller Offenheit `auf den Tisch´. Beispiele dafür sind der öffentlich geförderte Beschäftigungssektor, der inzwischen seit über 3 Jahren mit einem 100-Stellen-Programm im Havelland Realität ist, bessere Bildungschancen für Kinder und Jugendliche - inzwischen u.a. mit einem Schul-Kleinst-Investitionsprogramm angestoßen - , internationale Jugendarbeit oder die Verbesserung der Finanzausstattung der Kommunen - 2012 endlich mit einer Absenkung der Kreisumlage in Angriff genommen, nachdem DIE LINKE. dies jedes Jahr im Kreistag beantragt hatte. Lesen Sie hier, welche Aktivitäten und Initiativen DIE LINKE. im Kreistag auf den Weg bringt und in meinem politischen Tagebuch, welche Ergebnisse diese haben.
3. März 2012
mehr als 400 Infostände bundesweit - LINKE in Falkensee aktiv dabei

Mit einer bundesweiten Aktion und über 400 Infoständen in allen Teilen der Bundesrepublik hat DIE LINKE. ihre politische Aktionsfähigkeit bewiesen. Ausgangspunkt war eine Wette des Wülfrather AktionsLINKEn Klaus H. Jann. Er hatte gewettet, dass es DIE LINKE schaffen würde, am 3. März auf über 400 Infoständen "Flagge" gegen neoliberale Politik, Sozial- und Demokratieabbau oder Auslandseinsätze der Bundeswehr "zu zeigen". Dies ist überzeugend gelungen. DIE LINKE. in Falkensee war aktiv dabei und hat Einwohnerinnen und Einwohner ermutigt, vorhandene Unzufriedenheit in konkrete politische Aktion zu verwandeln. Danach gab´s `zur Stärkung´ Rotes Frühstück mit Finanzstaatssekretärin Daniela Trochowski zu Alternativen gegen Staatsverschuldung und unsoziale Rotstiftpolitik.
27. Februar 2012
LINKE nominiert aktive Antifaschistin zur Bundespräsidentin

Das ist eine gute Nachricht: Nachdem in diesem Land Altnazis und ihre Mittäter Bundeskanzler und -präsident werden konnten, gibt es endlich auch einmal eine antifaschistische Kandidatin für das höchste Staatsamt: Beate Klarsfeld. Aufgestellt von der Partei DIE LINKE, wird sie am 18. März in der Bundesversammlung eine echte Alternative zu Joachim Gauck sein. Ich kann sie zwar nicht mitwählen, drücke ihr aber alle Daumen. Wer sich weiter über Beate Klarsfeld informieren möchte, kann dies hier tun.
23. Februar 2012
Rotes Frühstück am 3.3. mit Daniela Trochowski, Finanzstaatssekretärin

Alle Staaten sind verschuldet. Die einen mehr, andere weniger. Die Zeche dafür zahlen letzten Endes immer die `kleinen Leute´ - also die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler. Indem ihre Steuern benutzt werden, um Zinsen oder Tilgung zu bedienen. Diejenigen, die das Geld verleihen - und das sind bei weitem nicht nur `die Banken´, sie sind `nur´ die Institution für das Verleihen - werden dabei reich und immer reicher. Denn Kredite werden nicht mehr in erster Linie für realwirtschaftliche Prozesse verliehen, sondern unter anderem um mit den Staatsschulden zu spekulieren. Wenn sich dabei verzockt wurde, ist das Geschrei nach dem Staat groß. Vorher war er von übel und sollte sich gefälligst raushalten. Das ist einer der Widersinne der heutigen Zeit. Über all diese Zusammenhänge will ich am Sonnabend, dem 3.3.2012, ab 11 Uhr, mit Daniela Trochowski, Staatssekretärin im Ministerium der Finanzen des Landes Brandenburg, diskutieren. Dazu gibt es Rotes Frühstück. Vorher macht DIE LINKE. Falkensee einen Infostand zum Thema "Finanztransaktionssteuer einführen - jetzt!" Kommen Sie hin und machen Sie mit. Damit ihr Zorn gegen die Zocker- und Casinopolitik der aktuell Herrschenden zu Aktion führt.
15. Oktober 2011
LINKE fordert Aufklärung über Trojaner-Einsatz
Spätestens nach Bekanntwerden zweier Einsätze des umstrittenen Staatstrojaners im Auftrag Brandenburger Ermittlungsbehörden dürfte klar sein: Die einschlägigen Agentenfilme im Kino oder Fernsehen beschreiben uns nur die Spitze des Eisbergs. Offensichtlich reicht die menschliche Phantasie nach wie vor nicht aus, um das, was sich dann in der Realität wirklich abspielt, auch nur annähernd zu erahnen. Und mahnende Rufe sind vorher verhallt. Nun beginnt das politische Tauziehen zur Bewertung der Vorgänge. Justizminister Schöneburg (LINKE) schließt bislang aus, dass mehr als nur Internettelefonate abgehört wurden. Zu mehr sei die im Auftrag brandenburgischer Behörden eingesetzte Software nicht in der Lage, hieß es aus Kreisen der Sicherheitsbehörden. Doch die Oppositionsfraktionen im Landtag, aber auch die LINKE-Regierungsfraktion bleiben nach der vom Chaos Computer Club erhobenen Kritik gegen eine Version des Staatstrojaners skeptisch und verlangen von der Landesregierung Aufklärung. http://www.dielinke-brandenburg.de/politik/presse/detail/zurueck/presse/artikel/schnelle-aufklaerung-ueber-einsatz-eines-trojaners-notwendig/
11. September 2011
Rèsistance-Kämpfer Erhard Stenzel warnte vor neuen Nazis

Wie in jedem Jahr gedachten LINKE und VVN-Bund der Antifaschisten gemeinsam am Tag des Erinnerns und Gedenkens an die Opfer der Nazi-Barbarei und -Gewaltherrschaft. Am Ehrenmal vor dem Rathaus in Falkensee legten Mitglieder beider Organisationen Blumen und Gebinde nieder. Der Rèsistance-Kämpfer Erhard Stenzel hielt die Gedenkrede, warnte dabei vor alten und neuen Nazis und forderte ein Verbot der NPD. Gleichzeitig warb er für eine rege Teilnahme am Stadt-Event des Bündnis gegen Rechts am 17. September. Die Vorsitzende der VVN-BdA, Inge Gatz, dankte allen Teilnehmern des Gedenkens für ihr Engagement im Kampf gegen Neofaschismus und Rechtsextremismus.
25. August 2011
Gerrit Große (LINKE) zu Gast bei Ursula Nonnemacher (Grüne)

Manchmal gelingen in der Politik noch Überraschungen. Zum Beispiel, wenn mal nicht nur nach dem Parteibuch, sondern tatsächlich nach der Kompetenz geschaut wird. Und dann gehören sicher dazu auch noch unkomplizierte Politiker/innen, und dann könnte es etwas werden mit so einer Überraschung. Heute gelungen, mitten in Falkensee: Die BündnisGrüne Landtagsfrau Ursula Nonnemacher lädt die LINKE Landtagsvizepräsidentin und Bildungsexpertin Gerrit Große in ihren Frauenstammtisch ein. Und siehe: Es fliegen mal nicht die Fetzen, sondern es wird sachlich über Bildungspolitik, damit zusammenhängende Probleme und Lösungsmöglichkeiten diskutiert. Über zwei Stunden lang, völlig unaufgeregt und ohne die sonst üblichen Seitenhiebe. "Wie schade, dass Sie nicht Bildungsministerin sind.", entfuhr es einer Teilnehmerin mit tiefem Seufzer am Ende der Runde. Aber was nicht ist, kann ja noch werden...
24. August 2011
LINKE Landesgruppe auf Sommertour durch den Wahlkreis

Die LINKE Landesgruppe Brandenburg der Bundestagsfraktion war heute unterwegs auf Sommertour durch den Wahlkreis 59. Und das war gut so. Denn sie konnten deutlich machen: DIE LINKE kann nach wie vor Politik für die Menschen machen. Auch wenn es gegenwärtig einen etwas anderen Eindruck macht. Aber Direktvermarktung in der Landwirtschaft, die Personalausstattung von Kitas, die Probleme von Kommunen, die Umsetzung des Bildungs- und Teilhabepakets für Kinder und Jugendliche oder die Bausteine einer Familienakademie sind durchaus Dinge, die das Leben von Menschen mindestens genauso berühren, wie… naja, vielleicht sogar noch mehr. Diana Golze und Kirsten Tackmann haben dabei in Falkensee Station gemacht und nach einem langen Tag bei verschiedenen Gastgebern abends in einer gut besuchten Versammlung Rede und Antwort gestanden.
12. August 2011
Erklärung der LINKEN zum 50. Jahrestag des Mauerbaus
Am 13. August 2011 wird dem 50. Jahrestag des Mauerbaus gedacht. Die Vorsitzenden der LINKEN, Gesine Lötzsch und Klaus Ernst, haben dazu eine Erklärung abgegeben:
"Die komplette Abriegelung der Grenze nach Westberlin am 13. August 1961 und der anschließende Bau der Mauer dienten der Aufrechterhaltung des politischen Systems in der DDR. Die Führung der DDR gestand damit ein, dass sie den Wettbewerb der Systeme bei offenen Grenzen nicht bestehen konnte und entschied sich dafür, die anhaltende Übersiedlungs- und Flüchtlingsbewegung durch die Abriegelung der Grenze einzudämmen. Die Toten und Verletzten an der Berliner Mauer, die Einschränkung der Reisefreiheit und die Trennung zahlloser Familien haben sich tief in das Bewusstsein der Menschen eingebrannt. Das war ein nicht akzeptables Unrecht. Wir bedauern das tragische Schicksal, das viele Menschen erlitten haben. Die PDS hat sich nach der Wende bei den Bürgerinnen und Bürgern der DDR entschuldigt und ihre Geschichte aufgearbeitet.
Für DIE LINKE ist der 50. Jahrestag des Mauerbaus Anlass, den Gründungskonsens unserer Partei zu bekräftigen. Freiheit und Gleichheit, Sozialismus und Demokratie, Menschenrechte und Gerechtigkeit sind für uns nicht teilbar. Wir erneuern die unmissverständliche Klarstellung des Parteivorstands der PDS aus dem Jahr 2001: „Kein Ideal und kein höherer Zweck kann das mit der Mauer verbundene Unrecht, die systematische Einschränkung der Freizügigkeit und die Gefahr für Freiheit sowie Leib und Leben beim Versuch, das Land dennoch verlassen zu wollen, politisch rechtfertigen." Die Lehre des Mauerbaus ist eindeutig: Demokratischer Sozialismus braucht Mehrheiten und kann nicht erzwungen werden.
Zum genauen Wortlauf der Erklärung: hier.
29. Juni 2011
Zum Ferienbeginn ist erst ein knappes Drittel der Anspruchsberechtigten über Bildungs- und Teilhabepaket informiert
Heute beginnen im Havelland wie im gesamten Land Brandenburg die Schulferien. Dafür wünsche ich allen schulpflichtigen Kindern und Jugendlichen schönes Wetter, spannende Erlebnisse und gute Erholung.
Leider werden diese sechs Sommerwochen nicht für alle Kinder und Jugendlichen unbeschwert sein. Denn nicht alle können sich die Teilnahme an verschiedensten Ferienaktionen leisten. Dehalb bekräftige ich meine Kritik an der starrköpfigen und unnachgiebigen Haltung von Kreisverwaltung und Integrations- und Leistungszentrum Havelland bei der Umsetzung des Bildungs- und Teilhabepakets. Erst knapp ein Drittel der Leistungsberechtigten haben zum gegenwärtigen Zeitpunkt – einen Tag vor Ablauf des Stichtags zur rückwirkenden Beantragung von Leistungen – einen Antrag gestellt. Dies hat selbst Bundesfamilienministerin von der Leyen dazu bewogen, eine neue Informationskampagne starten zu wollen. Reaktion im Havelland: Fehlanzeige. Landrat und ILZ-Geschäftsführer weigern sich hartnäckig, hier am gleichen Strang zu ziehen. Daraus lässt sich nur die Schlussfolgerung ableiten: Teilhabe von Kindern und Jugendlichen aus sozial schwachen Familien an Bildung, Sport und Vereinsangeboten ist im Havelland unerwünscht. Dies ist eine Form sozialer Apartheid und für mich sowie DIE LINKE. absolut inakzeptabel. Landrat Schröder sollte den Ferienbeginn dazu nutzen, seine Haltung zu ändern und sofort eine Informationskampagne für die Leistungsberechtigten starten.
25. Juni 2011
LINKE.Queer mit beim CSD 2011 dabei

"Fairplay für Vielfalt!" - so lautete das Motto des diesjährigen Christopher-Street-Day, der größten queerpolitischen Demonstration in Deutschland. Selbstverständlich war die LINKE.Queer auch in diesem Jahr mit einem eigenen Wagen - wir hatten Nr. 10 - dabei. Mit unserer Teilnahme wollten wir deutlich machen: Fairplay bedeutet für uns auch konsequente soziale Gerechtigkeit im Bereich Queer und konsequent gleiche Rechte für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender. Außerdem hat DIE LINKE. queerpolitisch eine gute Bilanz vorzuweisen: Berlin hat als erstes Bundesland die rechtliche Gleichstellung eingetragener Lebenspartnerschaften umgesetzt und mit seiner Initiative "Akzeptanz für sexuelle Vielfalt" ein Beispiel dafür gesetzt, was ein Land dazu beitragen kann, dass alle Menschen gleichberechtigt miteinander leben können, unabhängig von ihrer sexuellen Identität. Das wollen wir nun im Berliner Wahlkampf mit der LINKEN.Queer konsequent powern.
2. Juni 2011
Tote unter Zivilbevölkerung und Besatzertruppen nur durch Beendigung der Kampfhandlungen zu vermeiden
Es vergeht kein Tag, an dem nicht neue Hiobsbotschaften über Selbstmordattentate, Überfälle und Tote aus Afghanistan zu uns gelangen. Erst heute wieder sprengte sich ein Afghane in die Luft und riss dabei einen Bundeswehrsoldaten mit in den Tod.
Das Sterben in Afghanistan muss endlich ein Ende haben. Voraussetzung dafür ist die Beendigung des Krieges und ein Abzug der Besatzungstruppen aus dem Land. Jeder weitere Kriegs- und Besatzungstag lässt die Gewaltspirale weiter eskalieren. Der Einsatz der Bundeswehr hat inzwischen sein Ziel vollständig verfehlt. Es gibt keinerlei Rechtfertigung mehr für eine Verlängerung des Einsatzes. Das muss auch die Abgeordnete unseres Wahlkreises, Angelika Krüger-Leißner (SPD) endlich erkennen. Trotz ihrer vollmundigen Versprechungen im Wahlkampf hat sie bisher keine einzige Initiative unternommen, den Abzug der Bundeswehr voranzubringen. Stattdessen stimmte sie jedes Mal erneut für eine Verlängerung des Kampfeinsatzes. Zum Aufbau demokratischer und ziviler Strukturen sowie für wirtschaftliche Entwicklung im Land am Hindukusch hat sie bisher nichts beigetragen.
15. Mai 2011
Bunte Hände gegen Kinderarmut zum Internationalen Tag der Familie

Seit zehn Jahren ist jedes fünfte Kind in Deutschland ein Armutsfall. Auch um unseren Wahlkreis macht Kinderarmut keinen Bogen. Allein im Havelland sind 5.435 Kinder anspruchsberechtigt für Leistungen nach dem neuen Bildungs- und Teilhabepaket der Bundesregierung. Und erst 400 haben einen Antrag gestellt.
Das war für mich heute Anlass, gemeinsam mit der LINKEn.Falkensee am Familienfest zum Internationalen Tag der Familie teilzunehmen. Nicht etwa nur mit einem Bonbon-, Gummiherzen-, Luftballon-, Glücksrad-, Grill- oder Kaffee-und-Kuchen-Stand, sondern auch mit einer politischen Aktion. Kinder `erheben´ ihre Hände gegen die Armut ihrer Altersgefährten und verewigen sie in allen Farben des Regenbogens auf einem großen weißen Tuch. Das Tuch wird am 17.5. der LINKEn Bundestagsabgeordneten Diana Golze übergeben, die Mitglied in der Kinderkommission des Bundestages ist und dort erneut ihre Stimme gegen Kinderarmut erheben wird.
DIE LINKE. im Kreistag Havelland wird in die nächste Kreistagssitzung am 20.6. einen Antrag einbringen, der die Kreisverwaltung auffordert, bei der Information der Leistungsberechtigten nach dem Bildungs- und Teilhabepaket aktiver zu werden und alle noch ausstehenden Leistungsberechtigten anzuschreiben. Vorher werden wir mit den Sozialverbänden und der Tafel beraten, wie wir selbst gemeinsam die Informationen verstärken können, damit alle Leistungsberechtigten noch bis zum Stichtag 30.6. Leistungen beantragen können.
8. Mai 2011
Gemeinsam mit VVN-BdA der gefallenen sowjetischen Soldaten und aller Opfer gedacht

„Nie wieder Krieg – nie wieder Faschismus!“ Das war der Schwur der Überlebenden der faschistischen Konzentrationslager nach ihrer Befreiung. Am 8. Mai 1945 hatten die alliierten Streitkräfte, allen voran die sowjetische Rote Armee, die Nazi-Wehrmacht endgültig in die Knie gezwungen und Europa sowie das deutsche Volk von der braunen Pest befreit.
„Nie wieder Krieg – nie wieder Faschismus!“, dieser Schwur sei nach wir vor höchstaktuell, so Erhard Stenzel, Ehrenvorsitzender der Falkenseer LINKEn und Mitglied im Verband der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten (VVN-BdA), auf der heutigen Gedenkfeier mit Kranzniederlegung am Denkmal der gefallen Sowjetsoldaten in Dallgow-Döberitz. Alte und neue Nazis würden wieder frech ihr Haupt erheben und seien mit der NPD in ostdeutschen Landes- und Kommunalparlamenten vertreten. Es sei unerträglich, dass ihre Hetzparolen auch noch als Meinungsfreiheit vom Grundgesetz geschützt würden. Ein Verbot der NPD sei das Gebot der Stunde. Gleichzeitig sei es beschämend, dass nur die LINKE, der VVN-BdA und das Bündnis gegen Rechts Falkensee öffentlich des Tags der Befreiung gedenken würden.
7. Mai 2011
Für einen kurzen Moment hatte es in der vergangenen Woche Irritationen in Falkensee gegeben: Wird die Stadt nun Sitz der Polizeiinspektion Havelland, oder wechselt dieser Sitz doch noch in letzter Minute nach Nauen? Nach einem kurzen Gespräch zwischen dem Innenminister und mir am 7. Mai in Potsdam steht es fest: Die Inspektion kommt nach Falkensee (siehe auch die Presseerklärung des Innenministeriums). Na also: geht doch.
6. März 2011
Die 2. Tagung der LINKEN in Brandenburg hat deutliche Signale für mehr soziale Gerechtigkeit in Brandenburg gesandt: Bildung, Wissenschaft und Soziales werden trotz angespannter Haushaltslage weiterhin vorrangig finanziert. Die bisherigen Beschlüsse der Koalition werden trotz rückläufiger Haushaltszahlen in Kraft bleiben. Mehr dazu lesen Sie hier.
20. Januar 2011
LINKE legt Positionspapier zur Umsetzung des Bundesverfassungsgerichtsurteils vor
Trotz der Beratungen im Vermittlungsausschuss des Bundesrats ist eine Einigung zu den neuen Hartz-IV-Gesetzen nicht in Sicht. Während sich Regierungskoalition uneinig über einen Mindestlohn in der Zeitarbeitsbranche ist und die SPD ein Entgegenkommen beim Thema Bildung fordert, will die LINKE ein menschenwürdiges Existenzminimum neu ermitteln lassen. Sie spricht sich dafür aus, zunächst nur vorläufige neue Regelsätze festzusetzen, bis eine Expertenkommission »verfassungsgemäße und sachgerechte Vorschläge zur Ermittlung des menschenwürdigen Existenzminimums« vorlege, damit wenigstens die beschlossenen 5-Euro-Erhöhung bei den Betroffenen ankommen. »Ein sachgerechter Regelsatz, der auf willkürliche Kürzungen und Abschläge verzichtet, kann nicht unter 465 Euro liegen; bei der Umsetzung eines >reinen< Statistikmodells ergibt sich ein Regelsatz von 500 Euro«, heißt es in einem Positionspapier "Keine Zirkelschlüsse und keine Willkür beim Regelsatz", das die Fraktion der LINKEN im Deutschen Bundestag der Unterarbeitsgruppe Regelsatz des Vermittlungsausschusses vorgelegt hat.
13. Januar 2011
unverschämter Auftritt der Bahnmanager vor Landtags-Verkehrsausschuss
Das schlägt dem Fass den Boden aus: die Schienenfahrzeugbauer sollen jetzt an den unerträglichen Verspätungen und Zugausfällen der letzten Wochen und Monate Schuld sein. Das ist jedenfalls der Standpunkt der Bahnmanager um ihren Beauftragten für Berlin, Ingulf Leuschel, vor dem Verkehrsausschuss des Brandenburger Landtags. Damit will der Bahnvorstand von seiner persönlichen Verantwortung und eigentlich notwendigen Haftung ablenken. Lesen Sie hier meinen Standpunkt zum aktuellen Verkehrschaos.
4. Dezember 2010
LINKE diskutierte Gesundheitsreform und -kampagne

Die sogenannte Gesundheitsreform von Schwarz-Gelb zerstört das solidarisch-paritätische Gesundheitswesen und den sozialen Zusammenhalt in unserem Land. Zu diesem Ergebnis kam die Diskussionsrunde im Rahmen des Roten-Frühstücks der LINKEN in Falkensee am Samstag, dem 4.12., im Begegnungszentrum der LINKEN. Harald Petzold diskutierte dort gemeinsam mit Dr. Wolfgang Erlebach, Referent für Gesundheitspolitik in der Landtagssfraktion der LINKEN und Kreisvorsitzender der LINKEN in Potsdam-Mittelmark. Lesen Sie hier mehr über die Positionen der LINKEn zur Gesundheitspolitik.
17. September 2010
Wer annimmt, dass in Kremmen, einer Kleinstadt mit dörflichem Charme, keine Sozialproteste auf die Straße zu bringen sind, der wurde am Freitag, dem 17.9., Nachmittags eines Besseren belehrt. Mitglieder der LINKEN Kremmen führten auf dem Marktplatz die Sparpaketaktion "Annahme verweigert!" durch und sammelten Unterschriften für die Petition gegen die Sparmaßnahmen der Bundesregierung. Bilder davon finden sich unter
12. September 2010
Das hat mich schon überrascht: Auf dem Stadtfest in Falkensee kamen immer wieder Menschen auf mich zu, um mich nach meiner Meinung über Thilo Sarazin und seine jüngsten Äußerungen zu fragen. Skeptisch hörten sie mir dann zu und fielen mir das eine oder andere Mal ins Wort: Aber der Mann hat doch Recht. Hat er das? Wenn ich genauer zurück gefragt habe, stellte sich meist folgendes heraus: Die überwiegende Mehrzahl derjenigen, die zunächst Sarazin Recht gegeben hatten, sind mit der aktuellen Politik extrem unzufrieden. Lesen Sie hier mehr über meinen Standpunkt zu Tilo Sarazin und seinem Versuch, aus dem Elend anderer Menschen Kapital zu schlagen und dabei den Rechten nach dem Mund zu reden.
26. Juni 2010

Mit einem bunten Fest nahe des Hotels An der Havel hat Oranienburg Flagge gezeigt für ein ebensolch buntes Leben in der Stadt. Immer wieder versuchten Neonazis in den vergangenen Wochen, in verschiedenen Orten die öffentliche Räume für sich zu gewinnen. Das ist ihnen aber nirgendwo gelungen. Und auch Oranienburg und seine Bevölkerung haben klar zu verstehen gegeben: Mit uns nicht. Nazis sind bei uns nicht erwünscht. Alle demokratischen politischen Parteien waren mit einem eigenen Stand dabei, dazu eine ganze Reihe von Initiativen aus der Stadt. Und: "manifest" mit jiddischen Liedern und Tänzen.
31. Mai 2010
Kaum sind die NRW-Wahlen vorüber, wird ernst gemacht mit den sozialpolitischen Kahlschlagsplänen, die von Union und Liberalen vorher verschämt in den Schubladen ihrer Kanzleien unter Verschluss gehalten wurden. So ließ Kanzleramtsminister Pofalla von der CDU die Welt heute - pünktlich zum Kindertag - wissen, dass die Bundesregierung plane, Bezieherinnen und Beziehern von Hartz IV oder politisch-korrekt: ALG II das Elterngeld zu streichen.
Ausgerechnet das Elterngeld, das bisher - im Gegensatz zum Kindergeld - nicht auf die Hartz-Leistungen angerechnet wird. Das ist schon ein dicker Hund. Zumal Hartz IV-Bezieherinnen und -Bezieher schon bei Einführung des Elterngeldes schlechter gestellt wurden, als vorher, als es das frühere Erziehungsgeld noch 24 Monate gab. Sollte die Bundesregierung den Plänen Pofallas folgen, entspräche das einer 100-prozentigen Leistungskürzung innerhalb von nur drei Jahren. Es wäre ein bisher nie dagewesener Schlag gegen die sozialen Sicherungssysteme. Noch dazu einer, der alles bisherige Gerede und Gejammer über Kinderarmut als Lüge und Heuchelei entlarven würde.
CDU-Pofalla gehört die Rote Karte. DIE LINKE. wird die Pläne des Kanzleramtschefs jedenfalls mit allen Mitteln bekämpfen.
17. Mai 2010
Dass in Deutschland Tarifverträge Schall und Rauch sind, ist leider inzwischen trauriger Alltag. Dass selbst die öffentliche Hand in seinen eigenen Betrieben bzw. in Unternehmen, in denen sie Anteile hält, nicht mehr nach Tarif bezahlt, ist ein Skandal. DIE LINKE. hatte in der Debatte um das Strategiepapier zur Kreisentwicklung im Landkreis Havelland deshalb beantragt, dass in kreislichen Unternehmen bzw. in Unternehmen, in denen der Landkreis Anteile hält, wieder nach Tarifvertrag bezahlt und mindestens 5% Ausbildungsquote eingehalten werden. Die Mehrheit im Kreistag aus SPD, CDU, FDP und Bauern Plus stimmten den Antrag allerdings nieder. Für DIE LINKE bleibt die Aufgabe allerdings nach wie vor aktuell und sie wird mit ihren Vertretern in den Aufsichtsräten die (Wieder-)Bindung an Tarifverträge anstreben. Als ersten Schritt hat sie eine Anfrage an den Landrat gerichtet, ob und wenn ja wie er darauf hinwirken will, damit Tarifbezahlung wieder zur Realität wird.
25. April 2010

Der sinnlose Afghanistan-Kriegseinsatz der Bundeswehr fordert weitere Todesopfer. Mein tief empfundenes Beileid für die Familien und Angehörigen der Todesopfer. Und meine Verachtung den politisch Verantwortlichen, die ohne Scham Schweigeminuten veranstalten und trotzdem mit dem nächsten Atemzug weiter Soldaten in Afghanistan verheizen lassen.
DIE LINKE bleibt konsequent dabei: Wichtige Voraussetzung für ein schnelles Ende der Gewalt in Afghanistan ist der sofortige Abzug der Bundeswehr aus diesem Kriegseinsatz. Nicht nur umgangssprachlich, sondern konkret.
SPD-Chef Gabriel und mit ihm meine Wahlkreis-Gegnerin Angelika Krüger-Leißner (SPD) bleiben auf der Seite der Heuchler: Krokodilstränen verdrücken und gleichzeitig weiter Kriegseinsätzen zustimmen. Damit bricht AKL ihr Wahlkampfversprechen: Noch im September 2009 hatte sie unter dem Eindruck breiter Ablehnung in der Bevölkerung und vor dem Hintergrund des sich abzeichnenden Wahldebakels der SPD versprochen, ihre Meinung zum Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr zu überdenken. Daran kann sie sich heute nicht mehr erinnern, was allerdings nicht überrascht. Auch auf anderen Themenfeldern, die ihr noch im Wahlkampf äüßerst wichtig waren - wie der Angleichung der Renten Ost - ist von ihr ebenfalls nichts mehr zu erleben.
18. April 2010
Seit dem 22. März ist der Entwurf für ein neues Grundsatzprogramm der LINKEN in der Öffentlichkeit. Bis Herbst 2011 wird Gelegenheit sein, diesen Entwurf intensiv zu diskutieren. Harald Petzold bietet nach erfolgreicher eigener Qualifizierung zum Teamer Seminare zur Programmdebatte für Kreisverbände, Basisgruppen oder interessierte Öffentlichkeit an. Anforderungen bitte über das Kontaktformular.
2. April 2010
Wer von einem Bundesland in eine anderes zieht, mutet seinen Kindern Kindern Stress und Horror pur zu: ein Anschluss in der Schule ist reinstest Glücksspiel. Denn angefangen von neuen Schulformen über neue Schulbücher bis hin zu möglichen Wiederholung eines Schuljahres ist alles dabei, was die deutsche Kleinstaaterei an Grauen zu bieten hat. Ausgerechnet in einem der wichtigsten Zukunftsbereiche ist Deutschland unfähig, den Anschluss an die europäische Integration zu schaffen.
Nun lehnen laut einer Umfrage des Allenbach-Instituts für Demoskopie 61 Prozent der Deutschen die Bildungshoheit der Länder ab und fordern die Zuständigkeit der Bundespolitik. Nähere Informationen finden Sie hier.
3. Dezember 2009
Das hatte ich im Wahlkampf versprochen: mich für die Anerkennung von im Ausland erworbenen Qualifikationen einzusetzen. Leider kann ich dies nun nicht persönlich tun. Aber DIE LINKE hält Wort und hat einen Antrag zur unverzüglichen Anerkennung von Abschlüssen, die im Ausland erworben wurden, in den Deutschen Bundestag eingebracht.
Der Antrag fordert die Bundesregierung zur sofortigen Vorlage eines Anerkennungsgesetzes auf, das einen Rechtsanspruch auf Feststellung, Bewertung und Bescheinigung von im Ausland erworbenen Bildungs- und Berufsqualifikationen für alle eingewanderten Menschen unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit vorsieht sowie schnellstmögliche Entwicklung eines Konzepts für eine bundeseinheitliche Struktur und klaren institutionellen Zuständigkeitsregelungen.
Eine solche Regelung ist insbesondere von unseren aus der ehemaligen Sowjetunion eingewanderten Mitbürgerinnen und Mitbürgern eingefordert worden. Gemeinsam mit der Fraktionsvorsitzenden im Brandenburgischen Landtag, Kerstin Kaiser, sowie der Landtagsabgeordneten Gerrit Große haben wir versprochen, uns um dieses berechtigte Anliegen zu kümmern. Der Antrag der LINKEN ist nun in die Fachausschüsse des Deutschen Bundestages überwiesen (Bundestagsdrucksache 17/117).
10. Oktober 2009

10-Punkte-Sofortprogramm für mehr soziale Gerechtigkeit, gute Arbeit und Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan
Gleich nach ihrer Konstitution, auf ihrer ersten Klausurberatung in Rheinsberg am 9. und 10. Oktober verabschiedete die neue LINKE Bundestagsfraktion ein 10-Punkte-Sofortprogramm, mit dem sie die neue schwarz-gelbe Bundesregierung politisch unter Druck setzen will. Den Wortlaut dieses Sofortprogramms finden sie hier.